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HUBARBEITSBÜHNEN

Kurse für Bediener, Einweiser und Trainer

Über die IPAF

Die International Powered Access Federation fördert den sicheren und effektiven Einsatz von Höhenzugangstechnik weltweit. Das IPAF-Schulungsprogramm wurde von führenden Branchenexperten entwickelt und wurde vom deutschen TÜV nach ISO-Norm 18878:2004 zertifiziert. Die nach erfolgreicher Ausbildung ausgestellte PAL Card (Powered Access License) wird in der ganzen Schweiz wie auch international anerkannt. Die Suva empfiehlt für Ausbildungen im Bereich der Hubarbeitsbühnen ausdrücklich die Kurse von IPAF.

Als anerkanntes IPAF-Ausbildungszentrum bieten wir Kurse für Bediener und Einweiser in allen Kategorien an.

Gesetzliche Grundlagen in der Schweiz

Das Bedienen von Hubarbeitsbühnen gilt in der Schweiz als Arbeit mit besonderen Gefahren. Gemäss der Verordnung über die Unfallverhütung (VUV Art. 8) darf der Arbeitgeber solche Arbeiten nur Arbeitnehmern übertragen, die dafür entsprechend ausgebildet sind.

Kurse für Bediener, Einweiser und Trainer

Bediener

Der Bediener übernimmt Hubarbeitsbühnen vor Arbeitsbeginn und führt dann selbst Arbeiten mit dieser durch. Nach dem Kurs weiss er, wie eine Maschine zu übernehmen und vor Arbeitsbeginn zu kontrollieren ist. Er kann diese sicher bedienen und ist in der Lage Notfallprozeduren durchzuführen. Nach einem Arbeitseinsatz kann er die Hubarbeitsbühne richtig ausser Betrieb setzen und die nötigen Vorkehrungen für einen mehrtägigen Einsatz treffen.

Einweiser

Nach erfolgreichem Kursabschluss kann ein Bediener zusätzlich zum Einweiser ausgebildet werden, um Maschinen an Bediener zu übergeben. Nach dem Kurs weiss ein Einweiser, wie eine strukturierte Maschinenübergabe mit Einweisung durchzuführen ist. Bei der Übergabe kann er den Bediener mit den technischen Möglichkeiten und Funktionen der entsprechenden Hubarbeitsbühne vertraut machen. Er ist in der Lage, alle für den Bediener wichtigen Informationen bereitzustellen und kann den Bediener bei der Arbeitsplanung unterstützen.

Trainer

Personen mit mindest fünf Jahren praktischer Erfahrung als IPAF-Einweiser können sich für die Ausbildung zum Trainer bewerben. Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.

 

Kategorien von Hubarbeitsbühnen

Aufgrund ihrer Eigenschaften werden die Hubarbeitsbühnen in vier Kategorien eingeteilt.

Statisch Vertikal (1a): 

Senkrecht Personenlifte mit Stützen.

Statisch Boom (1b):

Anhänger- und LKW-Hubarbeitsbühnen, selbstfahrende Auslegerbühnen mit Stützen.

Mobil Vertikal (3a): 

Scherenarbeitsbühnen und Senkrechtpersonenlifte  (von oben verfahrbar), bei welchen sich der Mittelpunkt der Plattform innerhalb der Grundfläche befindet.

Mobil Boom (3b):

Selbstfahrende Gelenk- und Teleskoparbeitsbühnen  (vom Arbeitskorb aus fahrbar)                                                 

Senkrecht-Personenlifte (vom Arbeitskorb aus fahrbar), bei welchen sich der Mittelpunkt der Plattform außerhalb der Grundfläche befinden kann.

IPAF Kategorien Screenshot von Website.PNG

 

 

Poster mit Kategorien

 
 

Aufbau der Ausbildung

Bereits bei der Anmeldung zu einem Kurs, muss jeder Teilnehmer entscheiden, welche und wieviele der oben beschriebenen Kategorien er absolvieren möchte. Es sind alle Kombinationen möglich und der Kurs dauert unabhängig von der Anzahl gebuchter Kategorien einen Tag.

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Teilnahmebedingungen

  • Mindestalter 18 Jahre
    Für Jugendliche ab 16 Jahren können im Rahmen der beruflichen Grundbildung Ausnahmen vorgesehen werden (Jugendschutzverordnung: Art. 4 Abs. 4 ArGV5)
  • körperliche Eignung (gutes Seh- und Hörvermögen, körperliche Beweglichkeit, gutes Reaktionsvermögen)
  • psychische Eignung (keine Höhenangst, kein Substanzmissbrauch und keine Einnahme von beeinträchtigenden Medikamenten)
  • Verständnis für technische und physikalische Zusammenhänge
  • zuverlässige, verantwortungsbewusste und umsichtige Handlungsweise
  • ausreichende Deutschkenntnisse (GER Niveau B1): Kenntnisse im Lesen von einfachen Texten und Tabellen; sich sprachlich klar und unmissverständlich verständigen können
    Die Unterrichtssprache ist Deutsch; Schriftliche Prüfungen liegen in Deutsch, Französisch und Italienisch vor.
  • Besitz von eigenen Sicherheitsschuhen (müssen während der praktischen Ausbildung getragen werden)

 

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